Das Symposium 2008
Das Symposium wurde schon im Vorfeld diesmal so geplant, dass eine gute Portion an gemeinsamen Gesprächen und Meinungsaustausch stattfinden konnte. Dies war natürlich informell bei gemeinsamem Essen möglich, aber auch bei Wanderungen und verschiedenen Gesprächstreffen im Laufe der Woche.
Eine Wanderung von der Bosener Mühle über Bostalsee, Eckelhausen, Peterberg, Peterbergkapelle, Sternwarte, Sommerrodelbahn zurück nach Bosen sollte am Anfang allen TeilnehmerInnen die Landschaft des Landkreises näherbringen. Dazu gab es auch eine fachkundige Führung (Peterbergkapelle, Sternwarte) und die Vorstellung der Infrastruktur des Freizeitzentrums Bostalsee durch Dr. Martina Scheer. Nach dem Abendessen fanden Diskussion und Gespräche in der Bosener Mühle.
Bei der gemeinsame Kreisrundfahrt wurden besichtigt die Abteikirche in Tholey (Führung durch Abt Markarius) und anschließend die Johann Adams Mühle in Theley (Fachkundige Führung durchs Heimatmuseum mit Berthold Rauber.) Anschließend gab es ein typisch saarländisches Mittagessen in der Mühle. Danach war eine Fahrt nach Otzenhausen zur Keltischen Fliehburg geplant (Fachkundige Führung mit Dr. Thomas Fritsch, Ausgrabungsleiter vor Ort). Anschließend fand eine kleine Wanderung auf dem neu errichteten Skulpturenweg „Certa und Celtoni“ statt. Keltische Kunst aus dem europäischen Kulturraum von über 20 Künstlern aus dem Verbreitungsgebiet der Kelten wurde den SymposiumsteilnehmerInnen vorgestellt.
Anschließend folgte eine Vorstellung des Planeten-Weges rund um die Primstalsperre durch Thomas Finkler (Leiter des Verkehrsvereins Nonnweiler) Entlang der Dollberge (Alte Grenze) ging ein Ausflug nach Züsch zum „Züscher Hammer“, der Wiege der saarländischen Eisenindustrie. Hier gab es eine fachkundige Führung.
Zusammen mit den Teilnehmern wurden die O-Töne für die „Bunten Funkminuten“ und für die Mundartfrühstücke erstellt. Ein Besichtigungspunkt im Lauf der Symposiumswoche war der Wendalinushof in St. Wendel. Hier gab es eine fachkundige Führung und Erläuterungen zu den Themen Ökologischer Landbau, St. Wendler Land steinreich und zu Pilgerwege im Landkreis.
Auch ein Empfang im Historischen Sitzungssaal beim Landrat des Landkreises St. Wendel, Udo Recktenwald, war für die TeilnehmerInnen eine besonderer Höhepunkt im Wochenprogramm. Anschließend wurde ein offenes Forum (eventuell mit ehemaligen Symposiumsteilnehmern eingeplant, die sich für die Woche angesagt haben.
Unter anderem hatten sich Marianne Ehlers aus Norddeutschland, Anni Matthes aus Vorarlberg und Lucien Schmidthäusler aus Lothringen angesagt.
Ein gemeinsames Kochen (saarländische Küche) fand für die AutorInnen in der Küche von Volker Merker in Merkers Bostalhotel statt.
Zusätzlich wurde ein Workshop mit Prof. Johannes Kühn (Dichten unter Zeitdruck) eingerichtet.
In der Hexennacht/Tanz in den Mai hatten die SchriftstellerInnen die Möglichkeit zur Teilnahme am örtlichen Brauchtum in Bosen Das Steinbildhauersymposion auf der Baltersweiler Höhe wurde an einem Tag durch den Initiator der Skulpturenstraße und Initiator der Straße des Friedens von Paris nach Moskau Prof. Dr. Leo Kornbrust mit Erklärungen und Erläuterungen zu seinen Ideen erläutert.
Ein gemeinsames Mittagessen im Gasthaus „Zum Ochsen“ in St. Wendel (ältestes Gasthaus der Stadt, aus dem Jahr 1640) bot Raum für eine offene Aussprache zum Symposion. Gemeinsam planten die TeilnehmerInnen den Abschlussabend in der Bosener Mühle für 03.05. um 19.30 Uhr.
Am Sonntag vor der Heimfahrt erfolgte noch ein Resümee der Woche.
Im Rahmen des Symposiums suchten die TeilnehmerInnen nach dem Namen für ein Maskottchen des Landkreises. Dazu machten die Autoren zwei Vorschläge für das neue Maskottchen: „Wendy“ oder „Wendel-Wolli“.
